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Phase 1: Planung und Materialentscheidung
Vor der ersten Demontage müssen Grundriss, Objekte und Material feststehen: Wo sitzen Dusche, WC und Waschtisch? Bleiben die Anschlüsse, oder werden sie versetzt? Welche Fliesen, welche Armaturen? Diese Entscheidungen bestimmen die Arbeit aller folgenden Gewerke — und die Lieferzeiten setzen den frühesten Starttermin.
Phase 2: Demontage und Rückbau
Altes Bad raus: Objekte, Fliesen, gegebenenfalls Estrich und alte Leitungen. Jetzt zeigt sich der wahre Zustand von Wänden und Böden — der Moment, in dem eine gute Planung Reserven hat und eine schlechte Planung teuer wird.
Phase 3: Rohinstallation — Sanitär und Elektro
Neue Leitungen, Abflüsse und Elektroinstallationen kommen in Wand und Boden, Vorwandelemente werden gesetzt. Alles, was später unsichtbar ist, passiert jetzt. Änderungswünsche nach dieser Phase bedeuten fast immer: aufstemmen und zurück auf Anfang.
Phase 4: Abdichtung, Estrich und Untergründe
Die Abdichtung ist die unsichtbare Versicherung des Bades — Fehler hier zeigen sich erst nach Jahren, dann aber gründlich. Auf die Abdichtung folgen Estrich- oder Ausgleichsarbeiten mit ihren Trocknungszeiten. Diese Zeiten lassen sich nicht verhandeln, nur einplanen.
Phase 5: Fliesen und Oberflächen
Erst jetzt entsteht das sichtbare Bad: Fliesen, Fugen, gegebenenfalls Malerarbeiten an Decke und Nichtfliesenflächen. Präzision in dieser Phase setzt saubere Untergründe aus Phase 4 voraus.
Phase 6: Endmontage und Übergabe
Objekte, Armaturen, Dusche, Spiegel, Leuchten — die Endmontage bringt alle Gewerke ein letztes Mal zusammen. Danach: Dichtigkeitsprüfung, gemeinsame Abnahme, Übergabe.
Die drei häufigsten Fehler
- Material zu spät bestellt — die Baustelle steht, weil Fliesen oder Objekte fehlen.
- Gewerke ohne Puffer getaktet — eine kleine Verzögerung wirft alle Folgetermine.
- Änderungen nach der Rohinstallation — der teuerste Zeitpunkt für neue Wünsche.


